Amnesty International Gruppe Landshut

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Unsere Gruppe

Die Landshuter amnesty-Gruppe 1622 gibt es seit 1978.

Was wir machen: Momentan sind wir sieben Aktive, die Briefe und Petitionen an Botschaften und Ministerien schreiben, mit Politikern sprechen und Schülerinnen und Schüler über die aktuelle Situation der Menschenrechte informieren.

Mit wem wir kooperieren: Egal, ob wir uns mit Waffenexporten oder mit Kindersoldaten und moderner Sklaverei beschäftigen: Bei all unseren Aktionen steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Bei Vorträgen, Ausstellungen und Aktionen suchen wir Partner aus Landshut, die dieselben Ziele verfolgen wie wir. So arbeiten wir regelmäßig zusammen mit dem Haus international, der Friedensinitiative Landshut und mit Unicef.


Ein Teil unserer Gruppe

Attach:afrika_2011.jpg Δ | Imprression vom Afrikafest 2011


Afrikafest 2015

Was wir noch machen:

Wir besuchen Schulen und Institutionen und informieren dabei über Menschenrechte und die Arbeit von amnesty international. Als Beispiel hier ein Bericht von unserem Bericht von Lehrerin Elisabeth Strasser anlässlich unseres Besuchs an der Fachakademie für Sozialpädagogik der Schulstiftung Seligenthal:

"24. Oktober 2011: Seit 50 Jahren engagieren sich die Mitglieder von Amnesty International (ai) weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte. Wer sind die Menschen, die sich zum großen Teil ehrenamtlich für die Opfer von Folter, Todesstrafe, staatlicher Willkür und Diskriminierung einsetzen? Wie arbeiten sie? Und nicht zuletzt: Wie erfolgreich ist ihre Arbeit? Antwort auf diese Fragen gaben Gisela Dürselen und Ursula Seiler bei einer Informationsveranstaltung für die 1. Klassen. Beide sind seit Jahren in der Landshuter Amnesty-Gruppe aktiv. Sie schreiben Briefe gegen das Vergessen, starten Themen- oder Länderkampagnen zur Aufklärung über besondere Missstände, sammeln Spendengelder und protestieren mit sogenannten „Urgent Actions“ gegen die Todesstrafe. Die friedliche und überaus erfolgreiche Waffe von Amnesty International ist öffentlicher Druck: Denn nichts fürchten Verletzer von Menschenrechten mehr, als dass ihre Taten an die Öffentlichkeit kommen. (kürzen?) Es gelinge nicht immer, bei den verantwortlichen Regierungen Gehör zu finden und ein Einlenken zu erreichen. Das zeige das Beispiel des im September 2011 in den USA hingerichteten Troy Davis, für den man sich auch in Landshut eingesetzt habe. Doch dürfe man sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen. „Menschenrechtsarbeit braucht einen langen Atem“, erklärte Gisela Dürselen. Entscheidend sei es, den Betroffenen das Gefühl und die Sicherheit zu geben, dass sie nicht vergessen sind, dass sich jemand um sie kümmert. Schließlich habe die jahrzehntelange Arbeit von Amnesty International eine Reihe von Erfolgen vorzuweisen. Ursula Seiler: „Immer wieder erfahren wir, dass der Druck auf Regierungen und Behörden die Lage gewaltloser politischer Gefangener verbessert hat. Sie werden freigelassen, Todesurteile in Haftstrafen umgewandelt, Verletzer von Menschenrechten vor Gericht gestellt.“ Und rund 35 Prozent aller "Urgent Actions" für bedrohte Menschen seien erfolgreich. Im Moment bemüht sich die Landshuter Amnesty-Gruppe unter anderem um die Verbesserung der Gesundheitsversorgung werdender Mütter. Aktuellen Statistiken zufolge stirbt weltweit alle 90 Sekunden eine Frau während ihrer Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett, viele davon in Sierra Leone und Burkina Faso. Eine Petition mit dem Titel „Mutter werden ohne zu sterben“ soll dazu beitragen, die Lage der schwangeren Frauen zu verbessern. Zahlreiche Studierende unterstützten diese Petition mit ihrer Unterschrift."

									Elisabeth Strasser

Ursula Seiler (links) und Gisela Dürselen bei ihrem Besuch in der Fachakademie Seligenthal

Ihr Engagement: Auch in Zukunft brauchen Menschenrechte eine starke Lobby: Darum sind uns Helfer und Förderer immer willkommen!

Adresse

Ursula Seiler
Graf-Pocci-Weg 2
84034 Landshut
Telefon: 0871 / 66439

eMail: ursula-robert-seiler@t-online.de

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